30.4.07

Dramatische Entwicklung im Nahen und Mittleren Osten

Die neuesten Nachrichten aus Arabistan zeichnen ein schockierendes Bild der Lage. Während die Verluste unter den Truppen durch immer neue Anschläge von Gruppen in astronomische Höhen steigen, rüsten Staaten weiter auf und bedienen sich immer unverhohlener offener Kriegsrhetorik. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht neue Meldungen über Kämpfe zwischen verfeindeten Strömungen die Schlagzeilen beherrschen.

Wer sich einen Überblick über die neuesten Entwicklungen in den Krisenherden der Region verschaffen will, dem sei der hervorragend recherchierte, erstaunlich klare und ehrliche Artikel des führenden US-Nachrichtenmagazins The Onion ans Herz gelegt. Ein Beitrag, der wachrüttelt.

16.3.07

Eine Apple-Allegorie

Herrlich! Erst denkt man, es sei nur eine einfache Apple-Verarsche, aber dann... ;)
Klick mich, ich bin ein Video!

18.1.07

Es tut mir leid.

Hätte ich doch nur auf meine Freunde gehört! "So ein Hai ist doch viel zu harmlos." "Engagier lieber irgendein giftiges Tier, das ist sicherer!" "Du wirst schon sehen, der Hai brennt mit deinem Geld durch und du stehst dumm da."

Tja, hinterher ist man immer schlauer...

16.1.07

Tokio Hotel: Beim Schlagzeuger piept's wohl


Tokio-Hotel-Schlagzeuger Gustav (s. Abb.) leidet laut Medienberichten an Tinnitus. Bedeutet dies das Ende für die sympathische Jungband? Tausende junger Mädchen haben sich bereits das Hinrichtungsvideo von Saddam Hussein auf Youtube angesehen, um sicherzugehen, auch alles richtig zu machen, wenn denn die Meldung von der Trennung der Band kommt. Die Spannung, die derzeit in der Luft liegt, ist fast mit den Händen greifbar.
Der Spottblog hat keine Kosten und Mühen gescheut und sich die Exklusivrechte für ein Interview mit Gustav selbst besorgt, um ihn nach seinem Wohlbefinden und der Zukunft von Tokio Hotel zu befragen. Lesen Sie nun selbst, was der talentierte Stockschwinger seinen Fans mitzuteilen hat:

Spottblog: Hallo, Gustav. Zuallererst natürlich die Frage, die uns alle brennend interessiert: Wie geht es deinen Ohren?

Gustav: HÄ?

S: Wie geht es deinen Ohren? Sind die Pfeifgeräusche immer noch so schlimm?

G: WAS? ICH VERSTEH KEIN WORT, REDEN SIE DOCH MAL LAUTER!

S: Gustav, viele Tokio-Hotel-Fans sind besorgt, dass deine Tinnitus-Erkrankung dein Karriereaus und somit womöglich gar das Ende für die ganze Band zur Folge haben könnte...

G: KANN MAL EINER DAS GEPFEIFE HIER AUSMACHEN? DAS IST JA ABARTIG! GEHT'S EUCH NOCH GUT, WIE SOLL MAN DENN DA EIN INTERVIEW FÜHREN?? MANNMANN!!

S: ES SCHEINT JA WIRKLICH SCHLIMM UM DEINE OHREN BESTELLT ZU SEIN. SOLLTEST DU NICHT DRINGEND ZUM ARZT GEHEN?

G: ACH, LECKT MICH DOCH AM ARSCH HIER! ICH PFEIF AUF EUCH JOURNALISTENPACK!!



Leider stand Gustav für keine weiteren Kommentare zur Verfügung und wir mussten das Interview an dieser Stelle abbrechen.



P.S. Falls hier tatsächlich eine besorgte Pubertierende vorbeischauen sollte. Gustav hat bereits Entwarnung gegeben.

12.1.07

Freddy wäre stolz.


Ihr dachtet, ihr würdet niemals erfahren, wie es klingt, wenn man "Bohemian Rhapsody" von Queen mit den Händen furzt?

Falsch gedacht!


Unfassbar, aber anscheinend real.

Respekt, der Herr!

1.5.06

Gott Speichern Unsere Liebenswürdige Königin


Das britische Außenministerium plant, eine Liste mit deutschen Übersetzungen englischer Fangesänge herauszugeben, und ermuntert die englischen Fans, diese bei der WM zu singen. The Sun, die britische Bild-Zeitung, hat dem schon einmal vorgegriffen und zehn eigene Übersetzungen präsentiert. Nur etwas peinlich, dass davon nur drei richtig sind...

28.3.06

Post von Wegner

Es gab Post. Post von...



Lieber Spottblog-Schreiber,


es gab einmal eine Zeit. Eine Zeit, in der junge Menschen Bücher lasen. Eine Zeit, in der junge Menschen gemeinsame Unternehmungen mit Freunden machten. Eine Zeit, in der junge Menschen sich in der Kirche oder im Verein für ihre Mitmenschen engagierten.

Sie leben in einer anderen Zeit. In Ihrer Zeit sitzen junge Menschen vor dem Computer, schreiben so genannte Weblogs und haben den Rolladen herunter gelassen, um sich von der Welt "da draußen" abzuschotten. In Ihrer Zeit haben junge Menschen mehr Handys und Playstations als echte Freunde. In Ihrer Zeit müssen Kirchen geschlossen werden, und die meisten Ehrenämter bleiben unbesetzt.

Ihre Zeit ist kalt. Ihre Zeit macht mich traurig.

Wir leben alle in Ihrer Zeit.


Herzlichst,

Ihr Fritz Justus Wegner

10.2.06

Zu wem halten? Deutschlands Nazis in der Sinnkrise

Der so genannte Karikaturenstreit erhitzt derzeit die Gemüter rund um den Globus. In der islamischen Welt brennen dänische Botschaften, westliche Kommentatoren streiten sich über den richtigen Umgang mit der Krise und allenorten wird wieder Samuel Huntingtons „Kampf der Kulturen“ hervorgekramt.
Doch bei all dem Tohuwabohu wird leider zu schnell übersehen, dass es auch hierzulande Randgruppen gibt, die, obwohl nicht unmittelbar von der Debatte betroffen, dem Geschehen ratlos gegenüberstehen und in einen schweren Gewissenskonflikt gestürzt sind: die Neonazis. Während rechtskonservative Kreise plötzlich zu glühenden Verfechtern der europäischen Einheit mutieren, stellt sich die Lage für Deutschlands Rechtsaußen sehr viel komplizierter dar. Auf welche Seite sollen sie sich bei der aktuellen Debatte schlagen? Auf die Seite „des Westens“, da es ja nicht angehen kann, dass irgendwelches Wüstenvolk Botschaften der arischen Brüder aus Norwegen und Dänemark anzündet? Oder doch lieber auf die Seite der Islamisten, da diese ja auch temperamentvolle Antisemiten sind? Wollte nicht auch Horst Mahler zu Ahmadinedschihads Holocaustkonferenz fahren? Diese und ähnliche Fragen stellen sich Deutschlands Nazis derzeit, und ein Ausweg aus dieser Zwickmühle ist bisher nicht in Sicht.

Der Spottblog wollte genauer wissen, was in den braunen Köpfen in diesen Tagen so vor sich geht, und hat zu diesem Zweck den 16-jährigen arbeitslosen Skinhead Ronny F. aus Kolkwitz, einem Vorort von Cottbus, interviewt.

Spottblog: Herr F., danke, dass sie sich Zeit genommen haben, uns ein paar Fragen zur aktuellen Debatte zu beantworten.

Ronny F.: Ja, hallo, heil ersma, kein Problem, fragen sie nur.

S.: Herr F., wie beurteilen sie den momentanen Streit um die 12 Mohammed-Karikaturen, die vor einigen Monaten in der dänischen Zeitung Jyllands-Posten abgedruckt worden sind?

F.: Naja, ist schon krass so, so mit den Riesendemos und dass die jetzt da die Botschaften abfackeln und so. Alles nur wegen so n paar Comics von dem Prophet da.

S.: Nehmen wir einmal an - rein hypothetisch, versteht sich - Samuel P. Huntingtons These träfe zu und wir befänden uns mitten im angehenden Kampf der Kulturen. Mit welcher Seite sympathisieren sie als aufrechter deutscher Nationalist eher? Mit dem Westen, zu dem ja auch Deutschland gehört, und seiner Wertegemeinschaft, oder mit den Islamisten, die ja wie sie alles für eine heilige Sache geben?

F.: Samuel… das wird mir so einer sein. Ähm, also wie war die Fra… achja. Also ich denk mal, dass ich, angenommen jetzt die Türken in Kreuzberg oder so fangen n Krieg an, dann würd ich natürlich mein Vaterland gegen die Kan***en verteidigen, is ja klar, was? Sollen die doch wieder dahin, wo der Pfeffer wächst und uns hier und unsere Arbeitslosen in Ruhe lassen. Aber die Araber da verbrennen ja auch immer Israel- und Amifahnen, also können die gar nich so verkehrt sein. Die sehn schon, dass die Juden und ihre Marionetten in Amerika in echt die Welt regiern und machen halt mal richtig Revolution dagegen, so wie’s hier eigentlich auch längst sein sollte. Also ich weiß nich so recht, schwierig.

S.: Sie unterstützen also Äußerungen wie die des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad, dass Israel von der Landkarte getilgt werden müsse?

F.: Na klaro, die scheiß… ähm, zeigt ihr das Interview eigentlich dem Verfassungsschutz oder so? Ne also ich find's echt super, dass da mal Leute ihre Meinung sagen und die Fakten aufn Tisch legen. In Deutschland darf man ja immer noch nur das sagen, was von den Siegermächten uns ins Geschichtsbuch vordiktiert worden ist. Da find ich’s super, dass die im Iran jetzt so ne Konferenz machen, um das mal alles richtig zu stellen mit dem zweiten Weltkrieg und so. Ich sag’s mal so: Die Palästinenser mit ihren Selbstmördern da bringen ja nich wirklich viel.

S.: Sie sehen also Irans Pläne, eine Atombombe zu bauen, eher positiv als negativ?

F.: Klar. Bis hierher kann der die Raketen eh nich schießen, sondern will Israel damit platt machen. Wenn’s nach mir geht, könnte man auch die ganzen Atomkraftwerke, wo jetzt hier in Deutschland abgebaut werden, einfach bei den Iranis wieder aufbauen. Da könnten wir noch ne schnelle Mark mit machen und denen wär auch geholfen.

S.: Wussten sie, dass das Wort „Iran“ auf Deutsch „Land der Arier“ heißt?

F.: Was?

S.: Ja.

F.: Äääh… ey, sag ich doch! Coole Jungs da drüben.

S.: Herr F., wir danken ihnen für dieses aufschlussreiche Gespräch.

F.: Ja mann, kein Thema. Kann ich noch jemanden grüßen?

S.: Gut, aber fassen sie sich kurz!

F.: Ich grüß meine Kameraden vom Nationalen Widerstand Kolkwitz, die Wehrsportgruppe „Starker Wolf“, meine Freundin Mandy und alle Deutschen, die noch an alte Werte glauben.

21.12.05

Ahmadinedschihad

Man könnte sich ja stundenlang über den drolligen iranischen Präsidenten Ahmadinedschad amüsieren, wenn sein religiöser Wahn nicht so ernste Konsequenzen nach sich zöge. Nun ja, wenigstens wird das iranische Volk in Zukunft von seichter Popmusik verschont, das ist doch auch was, oder? Eine großartige Karikatur lieferte die Süddeutsche Zeitung am vergangenen Samstag: klick mich!

Die Musikpolizei empfiehlt derweil zum Thema: The Monolith Deathcult - "The Desecration of the Black Stone".

30.11.05

24.11.05

Du bist DOitschland!

Peinlich, peinlich... Deutschlands Prominenz auf den Spuren Anderer ;-)